Marc Du Mûrier präsentiert uns eine Ausstellung, in der der Körper zum Werkzeug, zur Spur und zur Sprache wird.
„Der Blick des anderen verweist mich systematisch auf die Besonderheit meines Körpers. Seit meiner Kindheit messe ich in ‚wie oft ich‘, um die Dimensionen von Räumen auf das Maß meines Verständnisses zu bringen. Was wäre, wenn mein Körper ein Maßstab wäre?“
Diese Überlegung bildet den Ausgangspunkt für einen Parcours, auf dem das Intime mit dem Raum in Dialog tritt.
Die präsentierten Werke untersuchen, wie sich die physische Präsenz auf die Materie überträgt. Durch den Abdruck des Körpers hinterfragt der Künstler, wie unsere Proportionen, unsere Standpunkte und unsere Bewegungen die Welt um uns herum still und leise neu gestalten. Die Oberflächen werden zu Trägern dessen, was normalerweise unsichtbar bleibt.
Durch die Materie lassen sich der Abdruck und die Präsenz des Körpers erahnen; die Ausstellung bietet ein sinnliches Erlebnis, bei dem sich auch der Besucher mit den Werken misst.
Jedes Werk lädt dazu ein, die Beziehung zwischen dem Körper und seiner Umgebung neu zu überdenken, als ob das genaueste Maß immer das wäre, das man in sich trägt.
Samstag 13. Juni 2026 ab 17h
14. bis 28. Juni - täglich 13 - 19h





